Bevor du beginnst
Ziel und Ausgangslage definieren
Eine offizielle Prüfung unterscheidet sich von Reisegesprächen. Notiere ungefähres Niveau, Termin, Prüfungsteile und Fertigkeiten mit Bedarf. Nutze sichtbare Beschreibungen statt nur „Sprechen fällt schwer“.
Aufnahme und Produktion wechseln
Verbinde Lesen und Hören mit Schreiben und Sprechen. Verstehen erzeugt eine Zusammenfassung, Antwort oder Wortschatz im Kontext. Produktion braucht spätere Korrektur.
Wortschatz im Kontext abrufen
Rufe Wörter in Sätzen, Fragen oder Aufgaben ab. Mische alte und neue Einheiten und notiere bedeutungsverändernde Fehler. Fortschritt ist nicht nur die Zahl gelesener Listen.
Simulation und Korrektur trennen
Bei einer Prüfung übst du Format und Zeit. Danach ordnest du Fehler nach Verstehen, Grammatik, Wortschatz, Strategie und Zeit. Der nächste Plan folgt diesen Daten.
Ausgewogene Woche
- Hör- und Leseverstehen.
- Sprechen und Schreiben.
- Wortschatzabruf im Kontext.
- Angewandte Grammatik.
- Korrektur und Fehlerwiederholung.
Praktisches Beispiel
Sechs Stunden für eine B2-Prüfung
Sechs aktive Tage und ein Ruhetag ergeben 360 Minuten mit kurzen Kontakten und getrennter Simulation und Korrektur.
- Montag: Lesen 30 Min. und Wortschatz 30. Dienstag: Hören 45 und mündliche Zusammenfassung 15.
- Mittwoch: angewandte Grammatik 45 und Schreiben 45.
- Donnerstag: frei. Freitag: Sprechen 30 und Korrektur 30.
- Samstag: 60-minütige Simulation.
- Sonntag: Korrektur 45 und Fehlerwiederholung 30. Gesamt: 360 Minuten.
Entscheidungen und Anpassung
Bei nur 30 Minuten
Verbinde 15 Minuten Verstehen, 10 Produktion und 5 Fehlernotiz. Wechsle täglich die Hauptfertigkeit.
Wenn die Prüfung nah ist
Priorisiere Format, wiederkehrende Fehler und Zeit. Halte Kontakt mit jeder geprüften Fertigkeit und beginne am letzten Tag kein umfangreiches Material.
Häufige Fragen
Muss jede Fertigkeit täglich vorkommen?
Nein. Die Woche sollte ausgewogen sein; eine kurze Einheit kann zwei Fertigkeiten verbinden.
Wie übe ich Sprechen allein?
Antworte laut, erstelle eine private synthetische Aufnahme und prüfe Klarheit, Wortschatz und Fehler, ohne sie zu veröffentlichen.
Wann ist eine Simulation sinnvoll?
Früh genug, um sie zu korrigieren und Fehler in späteren Einheiten zu nutzen, nicht direkt vor der Prüfung.